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50 Jahre Monatswallfahrt zur Gnadenmutter von Maria Roggendorf


Am 13. Oktober 1969 fanden sich etwa 2000 Gläubige zur ersten Monatswallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Roggendorf ein. Die Initiative kam damals von Msgr. Dr. Hans Groër, dem späteren Kardinal und Erzbischof von Wien. Er wollte, dass Roggendorf „ein marianisches Zentrum werde, eine Stätte lebendiger, echter Marienverehrung, die ganz zu Jesus führt. Die monatliche Wallfahrt sollte zudem „Wallfahrt für die Kirche“ sein, was sich in den Intentionen ausdrückt: Das Gebet um Festigung im Glauben, um geistliche Berufe, um Erneuerung der Kirche und um Frieden in der Welt.


Seit 50 Jahren folgen Pilger in aller Stille dem Ruf der Gnadenmutter Maria, den der Apostolische Nuntius Dr. Opilio Rossi bei der ersten Monatswallfahrt den Gläubigen „übersetzte“: „Kommet wieder, kommet immer wieder zurück an diesen schönen Ort der Gnadenstätte, bleibet treu in der Verehrung der lieben Gottesmutter! Ich rufe Euch auf und bitte Euch: Setzt Euer heute begonnenes Werk fort! Es ist ein zeitgemäßes und gutes Werk. Die Gottesmutter wird Eure Gebete und Bußwerke hintragen vor den Thron ihres Sohnes und wird mit Euch und für Euch ihre Hände bittend falten vor Gott…“.


Der Apostolische Nuntius Dr. Pedro Lopez Quintana wies in seiner Predigt bei der Jubiläumswallfahrt am 13. Oktober 2019 auf Jesus Christus hin, den neuen Menschen, und lud ein, für ihn Zeugnis abzulegen. Die heilige Mutter Maria sei uns Vorbild, Begleiterin und Helferin im Glauben. Maria sei die Frau des Glaubens und die Mutter der Kirche. Sie bezeuge, dass Gott sein Volk nicht verlässt. Sie war die erste Jüngerin ihres Sohnes Jesus. In stiller Präsenz sei sie immer an unserer Seite und immer dort, wo eines ihrer Kinder in Not ist. Beständig sagt sie uns: „Was er euch sagt, das tut.“ Wir seien nach Hause gekommen in das Haus unserer Mutter, um noch einmal ihre Worte zu hören, die so beruhigen sind: Freut euch, der Herr ist mit euch! „Wenn ich noch einmal auf das Bild Mariens blicke, lade ich Sie ein, mit mir zu sprechen: Bitte für uns, hochheilige Gottesgebärerin, auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.“


Die Jubiläumswallfahrt stand ganz im Zeichen des Dankes an den Dreifaltigen Gott und den Mensch gewordenen Sohn Gottes, Jesus Christus. Der Dank galt zudem der seligsten Jungfrau Maria, der Gnadenmutter von Maria Roggendorf, und dem Initiator der Wallfahrt, Hans Hermann Kardinal Groër, der von Maria erwählt worden sei für ihr Werk, so der Wallfahrtsdirektor bei der Begrüßung der Pilger. Dieser sah es als eine Ehre an, Groër, den Vater der Monatswallfahrten, an seinem 100. Geburtstag zu ehren. Dem Herrn Jesus Christus und seiner Mutter Maria sei auch gedankt für die zahlreichen Früchte, die durch die Monatswallfahrt schon gewachsen sind: mehrere hundert Wallfahrten nach dem Vorbild von Maria Roggendorf, zwei neue Klöster, zahlreiche geistliche Berufe, um nur einige sichtbare Früchte zu nennen. Dank sei auch gesagt den Mitgliedern der Legion Mariens, die die Monatswallfahrt immer tatkräftig unterstützen.


Mit dem Apostolischen Nuntius feierten der Apostolische Vikar für Nordarabien, Dr. Camillo Ballin, der Abt des Stiftes Göttweig, Mag. Columban Luser, etwa 20 Priester, eine Schar von Ordensleuten und circa 600 weitere Pilger den Wallfahrtsgottesdienst.

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