PFARRE ENZERSDORF IM THALE

 
 
 
 

Impressionen

Eckdaten

Die Pfarre besteht seit 1783 und liegt in der Erzdiözese Wien. Dazu gehören die Orte Enzersdorf im Thale, Kleinkadolz, Glasweinerwald (Schloss Glaswein) und Ödenkirchenwald (Jagdschloss Ödenkirchen). Damit erstreckt sich das Pfarrgebiet über die drei politischen Bezirke Hollabrunn, Korneuburg und Mistelbach. Hier leben 282 Katholiken. Die neugotische Pfarrkirche wurde 1897 fertiggestellt und ist dem heiligen Evangelisten Markus geweiht.

Kontakt

Pfarre Enzersdorf im Thale

p.A. Kloster St. Josef
Maria Roggendorf 27
2041 Maria Roggendorf

Pfarrmoderator GR P. Mag. Augustinus Andre OSB

E-Mail: pfarre.nappersdorf@katholischekirche.at

Telefon: 0664 325 37 26

Kaplan GR P. Abs. theol. Bernhard Hauser OSB

Aktuelle Termine

Termine und Neuigkeiten aus dem Pfarrleben lesen Sie im monatlichen Pfarrbrief. Gottesdienste der Pfarre sind zudem auf der Website der Erzdiözese Wien online zu finden.

Geschichte

Ursprünge. Historiker vermuten, dass es in Enzersdorf seit dem 12. Jahrhundert eine Kapelle und seit dem 14. Jahrhundert eine Kirche aus Holz gab. Daneben bestand wohl eine Kapelle in der Burganlage, die vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert erstmals erbaut wurde. 
 
Kirchenneubau I. 1529 wird jedenfalls eine Kirche in den Quellen genannt. Um 1535 wurde sie durch Veit († 1539) und seine Frau Barbara von Enzersdorf († 1570) völlig neu gebaut. Unter der Kirche befand sich eine Gruft, in der zumindest diese beiden begraben wurden. Ihre Grabsteine sind erhalten. Sie befinden sich in der heutigen Kirche, die in etwa an der Stelle der alten Kirche erbaut wurde – ebenso wie ein Marmor-Taufstein mit dem zusätzlichen Wappen der Barbara von Enzersdorf und den Initialen des Veit von Enzersdorf (VVE) aus dem Jahr 1535.

Die damalige Kirche war mit dem Begräbnisrecht ausgestattet. 1544 wird ein eigener katholischer Pfarrer für Enzersdorf erwähnt.

 

Reformation & Re-Katholisierung. Wolf Christoph († 1598), letzter Ritter von Enzersdorf und Berater des Kaisers, war eifriger Anhänger der Reformation. Von 1572 bis 1627 wurde Enzersdorf unter ihm zur protestantischen Pfarre (mit Kleinkadolz und Patzenthal) mit einem Lutheraner als Pfarrer. Danach kam Enzersdorf wieder zur katholischen Pfarre Eggendorf. 

Erhebung zur Pfarre. Erst mit Hofdekret vom 20. Juli 1783 wurde Enzersdorf im Thale schließlich zur Lokalkaplanei erhoben, am 25. November dieses Jahres zur Pfarre. Zum Sprengel gehören Kleinkadolz, seit 1832 Ödenkirchenwald (Gemeinde Gnadendorf, Bezirk Mistelbach) und seit 1881 aus der Pfarre Herzogbirbaum herausgelöst Schloss Glaswein (Gemeinde Großmugl, Bezirk Korneuburg). Die Pfarre gehört nach wie vor zum Wiener Schottenstift.

 

Klosterbau. 1864 erfolgte der Klosterbau mit Kapelle samt Einrichtung einer zweiklassigen Mädchen-Volksschule und eines neuen Kindergartens (zuvor im Schloss untergebracht). Den Unterricht führten Schulschwestern vom Orden (III.) des heiligen Franziskus Seraphikus (1845 in Wien III., Apostelgasse, gegründet). 1938 erfolgte die Schließung der Klosterschule mit Beginn des Nationalsozialismus. Heute ist darin der Kindergarten am Kirchenplatz untergebracht. Die Kapelle wurde profanisiert und wird mit dem -  derzeit in Bau befindlichen - neuen Pfarrheim als Veranstaltungssaal verbunden.

 

Kirchenneubau II. 1895 bis 1897 erfolgte der Bau der vergleichsweise riesigen, neugotischen Pfarrkirche St. Markus unter Josef Schmalzhofer. Die Orgel wurde 1899 von Franz Strommer geschaffen. Die alte Kirche galt als zu klein und feucht.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche wegen ihres großen Turmes und ihrer Aussichtsfunktion stark bombardiert, konnte aber nicht zerstört werden. Nach den Kriegswirren wurde der zuvor bunt ausgemalte Innenraum weiß gestrichen.

Die relativ große neugotische Kirche besitzt einen schönen Turm mit großen offenen Schallfenstern. Das Geläute besteht heute aus zwei Böhlerglocken von 1921 und einer im Weinviertel sehr seltenen, wenn nicht sogar einzigartigen Hamm und Hartner Glocke aus dem Jahre 1951.

Pfarrheimneubau. Anfang 2019 wurde das alte, desolate Pfarrheim abgerissen. An dessen Stelle soll bis Ende 2020 ein rund 80 m² großer lichtdurchfluteter Neubau kommen. Parallel dazu soll die angrenzende ehemalige Klosterkapelle in einen 80 m² großen Veranstaltungssaal umgewandelt und mit dem Neubau verbunden werden.

Quelle: www.enzersdorf-im-thale.at/pfarre

Benediktinerkloster

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